Radioklinik virtuell aktiv

Video-Konferenzen helfen bei Problemlösungen und fördern den Zusammenhalt

Mit regelmäßigen Video-Konferenzen über das Internet bleiben die Mitglieder der Abteilung Radioklinik im Radio-Museum Linsengericht in Verbindung. Natürlich können auf diese Weise die anstehenden Aufträge zur Wiederherstellung historischer Rundfunkgeräte nicht erfüllt werden, wohl aber können technische Fragen durchaus über das Netz erörtert und so eine Lösung vorbereitet werden.

Die meisten Aktiven der Radioklinik haben oft auch einige private Geräte, die wieder Instand gesetzt werden sollten. Oft handelt es sich um „schwierige Fälle“, denen gerade jetzt während der Corona-Ausgangsbeschränkung wieder einmal besondere Aufmerksamkeit gewidmet werde. Bei den anstehenden Fragen ist allerdings oft Team-Wissen gefragt, um erfolgreich arbeiten zu können.

Vor diesem Hintergrund wurde jetzt allen Interessenten eine kostenlose Software empfohlen, um an den regelmäßigen Diskussionsveranstaltungen im Netz teilzunehmen. Bei der ersten Runde war die Resonanz überaus positiv. Unter anderem wurden technische Fragen erörtert. So zum Beispiel der sichere Anschluss von Plattenspielern und Tonbandgeräte an sogenannte „Allstromgeräte“, die in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts sehr verbreitet waren und bei denen keine galvanische Trennung zum Stromnetz hergestellt war.

Bei der Video-Konferenz bestand Übereinstimmung, dass es sicherlich noch geraume Zeit dauern werde, ehe der normale Betrieb im Radio-Museum wieder aufgenommen werden kann. Bis dahin bitten die „Radiodoktoren“ um Geduld bei den Interessenten, die ein Rundfunkgerät repariert haben möchten.

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Erstes Webmeeting

Die Teilnehmer der ersten Video-Konferenz der Abteilung Radioklinik, die sich aus der Region Vogelsberg, der Stadt Frankfurt und aus mehreren Orten des Main-Kinzig-Kreises über das Internet zusammengeschaltet hatten.

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